Freitag, 16. Juli 2010
Zysi's Wort - Peace!
Dieses Wort allein führt zu beruhigenden und erfreulichen Gedanken! Unser Herz sehnt sich nach Frieden.
In vielen Sprachen begrüßen sich die Menschen mit dem Wunsch nach Frieden, wie z. B. schalom (Hebräisch) oder aloha (Hawaiianisch).
Selbst Jesus Christus benutzte diese Grußformel (Joh 20,19. 21. 26).
Wie steht es mit Ihnen? Sind Sie vom Druck des Lebens gestresst? Sehnen Sie sich nach mehr Frieden? Die meisten Menschen würden Ja sagen!
Die Bibel konzentriert sich auf drei Bereiche des Friedens: der persönliche innere Frieden, friedliche Beziehungen zu anderen und der Frieden zwischen allen Nationen.
Wahrer innerer Frieden ist eine innere Ruhe, Zufriedenheit und Zuversicht, ganz gleich wie die äußeren Umstände sind. Das scheint auf ersten Blick unmöglich zu sein, doch bei Gott „sind alle Dinge möglich“ (Markus 10,27).
I däm Sinn, es friedlechs Wucheänd!
Donnerstag, 15. Juli 2010
Die verbotenen "Cartes Blanches" - was Sie bei Mamablog nicht lesen dürfen
Ich bin schon seit dem Anfang des Mamablogs dabei und lese gespannt jeden neuen Artikel und verfolge aktiv die Diskussionen. Dabei hätte ich gar keinen Grund. Weder bin ich Mama, noch Vater, weshalb lese ich also mit? Vielleicht weil ich mich schon wahnsinnig darauf freue, Vater zu werden und das Geschenk des Lebens weiterzugeben und ein Teil dieses Wunders zu sein und da will man ja vorbereitet sein!
Aber ehrlich gesagt bin ich in dem Jahr Mamablog nicht viel schlauer geworden… No offence! Aber ein Kind, eine Geburt, die ersten Zähne, laufen, sprechen, trotzen… das sind alles so individuelle Phänomene und Erlebnisse, man kann das alles gar nicht verallgemeinern und vorschreiben wie die Familie sich zu verhalten hat. Und die Meinungen gehen so weit auseinander! All die Kommentare und Erlebnisberichte, jedes Für und Dagegen, Links oder Rechts, Brust oder Flasche… das war sehr spannend zu sehen! Die liessen mich aber jeweils auch ziemlich verwirrt zurück.
Es brachte mich ins Grübeln: Was will ich meinem Kind vermitteln? Wie will ich es ihm vermitteln? Bin ich ein Vorbild? Ein Gutes? Da ich Christ bin, stöberte ich auch in christlichen Foren und musste feststellen, dass es - wie überall wo Menschen sind - auch hier verschiedenste Interpretationen und Auslegungen zu allem Möglichen gibt.Zur Zeit lese ich ein sehr schönes Buch, "Die Hütte" von William Paul Young und da fand ich eine schöne Beschreibung von dem was ich glaube und was ich auch meinen Kindern weitergeben will. Es hat mich persönlich berührt und deshalb will ich es weitergeben, weil es etwas über mich verrät und vielleicht auch über den Gott, den ich kenne:
„‚Böse’ ist ein Wort, das wir verwenden, um die Abwesenheit des Guten zu beschreiben, so wie wir das Wort ‚Dunkelheit’ benutzen um die Abwesenheit des Lichtes zu beschreiben, oder ‚Tod’, um die Abwesenheit des Lebens zu beschreiben. Sowohl das Böse wie auch die Dunkelheit kann man nur in Relation zu dem Licht und dem Guten begreifen. Sie besitzen keine wirkliche Existenz. Ich bin Licht, und ich bin gut. Ich bin Liebe, und in mir gibt es keine Dunkelheit. Das Licht und das Gute existieren wirklich. Wenn du dich also vor mir verschliesst, stürzt du dich damit selbst in die Dunkelheit. Wenn du dich für unabhängig erklärst, wird dadurch zwangsläufig Böses entstehen, denn getrennt von mir kannst du dich nur auf dich selbst stützen. Das ist der Tod, denn du hast dich von mir getrennt: dem Leben.“ (s.155, Zeile 28 ff)
Harte Worte, aber ich erlebe es tagtäglich um mich herum. Deshalb wird mir das auch wichtig sein in der Erziehung meiner Kinder. Schlussendlich will ich ihnen vermitteln, dass schlimme Dinge passieren und es selten so läuft wie man es wirklich will. Aber dass wir die Schuld nicht bei Gott suchen sollen, sondern bei ihm die Kraft holen um Gutes zu tun.
In dem Sinne wünsche ich mir und den Eltern von heute, dass wir unseren Kindern Liebe geben und Gutes tun, damit sie später hoffentlich ebenfalls Liebe verschenken und Gutes tun und so einen Beitrag gegen all das „Böse“ da draussen leisten können. Nötig hätten wir‘s alleweil…
Wie halten Sie's mit dem Glauben in der Erziehung? Sollte man Kindern nicht wenigstens einen rudimentären Begriff unseres Christentums mitgeben? Was ist falsch am Beten vor dem Ins-Bett-Gehen?
Haben Sie auch eine Carte Blanche, die bei Mamablog nicht veröffentlicht wurde? Oder möchten Sie mal Dampf ablassen oder ein Thema, einen Aspekt in aller Tiefe behandeln oder eine verrückte Idee entwerfen? Melden Sie sich: ha2pe@yahoo.com
Freitag, 9. Juli 2010
Zysi's Wort - "dominus providebit"
Die Protagonistin im Mamapuff fragte heute: "Was will das Weib?"
Identisch zur heutigen Religion: ich (Mensch) will!
Da kommen mir doch die eigenen Kinder in den Sinn und meine eigene Kindheit: Die anderen haben zu dienen für mein Wohl.
Es gibt aber auch eine andere Sichtweise. Die Eltern wissen aus eigener Erfahrung wie auch aus der elterlichen Verantwortung, dass nicht alles was man wollen möchte auch gut ist. Wird eigentlich auch verständlich mit dem Begriff "Mündigkeit".
Ein Beispiel: schaut euch alle bei der nächsten Gelegenheit den Fünfliber an der Umrandung ganz genau an. Dort steht:
"Dominus providebit" - Gott versorgt
Da bin ich gerne ein Kind Gottes, wenn der Vater solche Zusagen macht und uns damit dienen will. Dass er an solche Zusagen auch Bedingungen wie Gehorsam knüpft, kann ich nur begrüssen. Wenn ich ungeschaut - also ohne Bedingungen - meine Pfründe verteile, bin ich ein kurzzeitiger Verwalter meiner Güter.
Gelingen tut es mir auch nicht immer gleich gut, das mit dem Gehorsam.
Freitag, 2. Juli 2010
Zysi's Wort
Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus. (1. Kor 3,11)
Das Fundament ist schon gelegt, es ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen.
Ist Jesus Christus das gelegte Fundament, heisst dies auch, dass wir gemäss seinem eigenen Wort - der guten Nachricht, dem Evangelium - die Feinde mit Frieden segnen sollen, den Nächsten lieben sollen wie uns selbst.
Da bezeichne ich mich gerne als christlichen Fundament-alisten
Schönes Wochenende, Zysi