Natürlich wehren sich Eltern weltweit gegen solche Zwangsaufklärung und versteckte Bekehrungsversuche. In Grossbritannien wurden Eltern angeklagt, die ihre Kinder blaumachen liessen, als aus Anlass des Aufklärungsunterrichts eine schwule Adaption von Shakespeares Klassiker gegeben wurde: ähnlich wie im Gay-Theaterstück "Romeo and Julian" handelte eine im Sex-Unterricht behandelte pädagogische Geschichte von einem Prinzen, der mehrere Prinzessinen abweist und entscheidet sich stattdessen für einen Bruder der einen Verehrerin.
In den USA wurde ein Vater in Haft genommen, weil er sich dagegen wehrte, dass seinem Sohn im Kindergarten (sic!) ein Lehrbuch in "Diversität" auferzwungen wurde, in dem für gleichgeschlechtliche Elternschaft geworben wird.
Durch Berlin ging eine Welle der Empörung, als Schüler zu Aufklärungs- und Vorurteilsabbauzwecken im Rollenspiel als schwule Barkeeper und Gäste flirten solten. Sowas macht mich ganz besonders betroffen ;-)
Das alles im regulären, steuerfinanzierten Volksschulunterricht mit Anwesenheitspflicht. So sieht politisch korrekte Indoktrination aus.
In den USA, muss man wissen, haben Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (GLBT ist die offiziöse Bezeichnung dafür) einen eigenen Tag, den "Day of Silence", der an Schulen begangen werden soll um gegen faule Sprüche, gemeine Bemerkungen und Tunten-Witze zu protestieren.
Das ist natürlich typisch: eine gesellschaftliche Minderheit, die GLBTs, inszeniert sich als Opfer der Gesellschaft und Dialog kommt schon mal gar nicht in Frage, es soll gefälligst solidarisch geschwiegen werden.
Das provozierte Widerstand, der in Form des Day of Truth im Gegenteil nicht schweigen will wie Zisterziensermönche, sondern in einen Dialog mit den Homosexuellen treten. Die Organisatoren gehen nämlich davon aus, dass GLBT nur in seltenen Fällen eine Geschichte der Hormone oder von "angeborenen Neigungen" ist, sondern eine meist bewusste und freie, oft aber auch durch unglückliche Umstände zustandegekommene Entscheidung für einen Lebensstil.
Hier ein ausführliches Papier in deutscher Sprache zu dieser Thematik. Und hier ein Beispiel, wie "Schwule und lesbische Lebenswelten" Schülern in zwei deutschen Bundesländern nähergebracht werden und "Coming-outs" erkämpft werden sollen.
Was halten Sie davon? Sollte man Sexualkundeunterricht gänzlich streichen oder freiwillig machen oder anders gestalten? Und sollen Eltern dabei ein Wörtchen mitreden? Oder fluten wir in Zukunft die Klassenzimmer mit Vertretern jeder erdenklichen gesellschaftlichen Minderheit, die den Schülern einimpfen, gefälligst im Namen der "Diversität" Respekt zu haben und den Mund zu halten?
